Marktplatz: Konzept für Förderantrag einstimmig angenommen

In der letzten Ratssitzung haben alle Parteien einstimmig dafür gestimmt, die Fördermittel für den Umbau des Markplatzes zu beantragen. Um alle Möglichkeiten offen zu halten, werden im Förderantrag auch zwölf bis 16 Parkplätze berücksichtigt.

„Die letzten Tage waren sehr intensiv. Eines wurde dabei besonders deutlich: Es gibt ein Informationsdefizit, was zu einigen Missverständnissen geführt hat. Ein paar Punkte möchten wir versuchen aufzuklären“, stellten die CDU-Fraktionsvorsitzenden Toni Strausfeld und Roger Kolf sowie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Laura Faßbender fest.

 

Kirmes und Handwerkermesse

Unabhängig davon, wie die Detailplanung später aussehen wird, war eine der Bedingungen an die Umgestaltung des Marktplatzes, dass die aktuellen Veranstaltungen wie Kirmes oder Eitorfer Frühling ohne Einschränkung weiterhin stattfinden können. Die CDU Eitorf erhofft sich durch die Umgestaltung sogar, dass auch weitere Veranstaltungen zukünftig stattfinden können.

 

Brunnen

In den öffentlichen Werkstattgesprächen (die überwiegend in den Abendstunden stattfanden mit Ausnahme der letzten Veranstaltung) wurde deutlich, dass die Eitorfer sich ein Andenken an den zerstörten Kirchsturm wünschen. Aktuell ist der Grundriss im Boden markiert. Zudem befindet sich ein Gedenkstein auf dem Markt. Das Planungsbüro schlug für diesen Bereich ein Wasserspiel/Brunnen vor. „Uns gefällt die Idee, um damit den Markplatz aufzuwerten und zudem ein Andenken zu schaffen, was aktiv zur Interaktion einlädt. Uns ist bewusst, dass sich das auf die Monate März bis Oktober beschränkt“, sagten die CDU-Fraktionsvorsitzenden.

 

Parkplätze

Die CDU hat von Beginn an die Variante favorisiert, in der rund 30 Parkplätze (vom dm bis zur Cäcilienstraße) erhalten bleiben. Leider gibt es für diese Variante keine Förderung, die Eitorf allerdings dringend nötig hat. Um alle Varianten offen zu halten, wurde in der letzten Ratssitzung einstimmig beschlossen, Parkplätze im Förderantrag zu berücksichtigen. Es wurde noch nicht beschlossen, wo diese Parkplätze genau gebaut und ob sie umgesetzt werden. Dies wird unter anderem auch davon abhängen, ob es alternative zentrumsnahe Stellflächen gibt, die kurzfristig umgesetzt werden können.

Mittelfristig ist der Marktplatz nur ein Bestandteil einer umfangreichen Ortskernsanierung. Auch das Rathausareal, Erlenberg und das Eip-Carré werden in den nächsten Jahren neu geplant und bebaut.

„Uns ist klar geworden, dass wir für die Übergangszeit adäquaten Parkplatzersatz benötigen und die Baumaßnahmen Marktplatz für die Anlieger so verträglich wie nur möglich umgesetzt werden soll. Daher freuen wir uns, dass unser Prüfantrag ohne Gegenstimme angenommen wurde“, sagten Toni Strausfeld, Roger Kolf und Laura Faßbender.

 

Aussicht und Appell

Ein erstes Update wird es im Ausschuss für Planung, Umwelt und erneuerbare Energien am 20. Februar 2019 geben. Hierüber informiert die CDU-Fraktion dann an dieser Stelle.

Falls es darüber hinaus noch Fragen gibt, stehen die CDU-Ratsmitglieder immer gerne für Gespräche zur Verfügung. „Lasst uns einen respektvollen Umgang miteinander wahren. Schließlich wollen wir alle ein Miteinander und kein Gegeneinander“, appelliert die CDU-Fraktion.