CDU Eitorf vermittelt zwischen Gemeinde und Künstler

„Ich habe nicht den Eindruck, dass Ray Wilkins bei der Suche nach Sponsoren und Spenden für das Kunstprojekt durch die Verwaltung unterstützt wird“, sagte Ratsmitglied und CDU-Fraktionsgeschäftsführerin Petra Pipke im letzten Ausschuss für Kultur, Sport, Markt und Kirmes. Gemeint war damit das 80.000 Euro teure Projekt zur Gestaltung des Hermann-Weber-Bades durch den in Eitorf lebenden Künstler. Finanziert werden soll dieses allein durch Spenden und Sponsoren. Nach einem Beschluss des Ausschusses Ende des letzten Jahres, sollte ein entsprechender Vertrag zwischen dem Künstler und der Gemeinde unterzeichnet werden. Die Arbeiten hätten im März starten sollen. Doch das war nicht passiert.

Nachdem der Ausschussvorsitzende und CDU-Fraktionsvorsitzende Toni Strausfeld die Sitzung hatte unterbrechen lassen, um dem anwesenden Künstler das Wort zu erteilen, bestätigte dieser Pipkes Vermutung: „Einige Leute haben schon vor Monaten Geld gespendet und bis heute keine Spendenquittung erhalten. Und auch der Vertrag ist noch nicht unterzeichnet worden.“

Der Beigeordnete Karl-Heinz Sterzenbach betonte allerdings, dass es einen Vertragsentwurf gebe. Und auch für die eingegangenen Spenden werde die Stadtverwaltung noch Quittungen ausstellen. Am Ende einigte man sich auf Vorschlag von Toni Strausfeld darauf, dass Wilkins noch einmal ein Gespräch mit Sterzenbach führen werde.